Welcome To Bali

Dieser Beitrag wird jetzt echt lang. Halte durch! Es gibt einfach so viel zu erzählen.

Die letzten 3 Wochen vor dem Abflug waren lang. Sehr lang für uns. Wir sehnten den Tag herbei an dem wir endlich abheben Und dann wurden die letzten Tage doch etwas stressig. Nach längerem Stillstand wurden zum Schluss noch fast alle Dinge verkauft, den letzten Rest haben wir verschenkt.
Dieser Kraftakt zog sich nun über 1,5 Jahre. So lange hat es gedauert, all unsere Sachen los zu werden. Ein tolles Gefühl, kaum noch etwas zu besitzen um das man sich kümmern muss. Die Leichtigkeit stellte sich aber nur gemächlich ein, irgendwie surreal, kaum zu glauben, dass es das jetzt gewesen sein soll.

Dann ging es Schlag auf Schlag. Eddy, unseren zuverlässigen LKW, ausräumen, die fast leere Wohnung aufräumen, putzen und … ach ja genau, packen! Unsere Packliste habe ich seit dem Aufenthalt in Thailand ständig optimiert und ich denke sie ist jetzt perfekt. Letztendlich mussten wir leider noch einen Rucksack mitnehmen und umpacken, denn leider hatten wir im Schalenkoffer das maximale Gewicht der Airline schon überschritten, obwohl da noch Platz gewesen wäre. Übergepäck wollten wir nicht bezahlen, da wir mit drei Kindern ohnehin sehr viel Freigepäck haben.

DSC_0373

Am Mittwoch ging es dann endlich los. Letztes Mittagessen bei Oma und dann ab zu Freunden nach Wien. Einen wundervollen Nachmittag verbracht, unseren Eddy abgegeben, Lebensmittel verteilt, alles erledigt, fertig für den großen Start. Donnerstag, 6 Uhr Morgens sind wir aufgestanden. Endlich, es geht los, Frühstück und Obst für den Flug einpacken, Koffer schnappen und ab in den Zug Richtung Flughafen Wien-Schwechat. An dieser Stelle, danke Kathi und Chris für die Übernachtungsmöglichkeit, das leckere Überraschungs-Frühstück und die Tragehilfe bis zum Zug. Es war sehr schön von Freunden wie euch begleitet worden zu sein!

Bali wir kommen!

Perfekte Uhrzeit zum einchecken. Und dann… Sie nehmen uns nicht mit! Waaaaas? Bitte wie? Warum?

Nun ja, wir haben kein Rückflugticket und kein Weiterreiseticket. Braucht man eigentlich alles auch nicht. Aber das System der Airline verlangt es. Wir haben mit der Indonesischen Botschaft telefoniert, das Flughafenpersonal hat mit der Botschaft telefoniert, sogar der Chef. Die Botschaft hat uns Recht gegeben. Aber: Keine Chance, ohne Ticket oder Visum dürfen wir nicht einchecken. Ufff… Na das fängt ja gut an, so viel zu: „Wir entscheiden das spontan.“

Wir hatten nun 3 Möglichkeiten:

  1. Einen Flugticket-Miet-Service in Anspruch nehmen. Hier wird ein beliebiges Ausreiseticket zur Verfügung gestellt. Es ist 24-48 Stunden gültig und wird dann automatisch storniert. Die Wartezeit auf das Ticket ist innerhalb deren Öffnungszeiten (Achtung Zeitverschiebung) 5 Minuten bis 11 Stunden (im schlimmsten Fall wäre schon die Hälfte der 24 Stunden weg). Kostenpunkt 50 $ für uns alle. Fiel für uns aber leider weg, da gerade geschlossen war und wir nur noch 2 Stunden hatten um einzuchecken.
  2. Irgend ein teures stornierbares Ticket buchen und nach Ankunft stornieren. Kostenpunkt: Stornogebühren, manchmal auch Flughafengebühren. Nachteil: Viel Geld für Nichts. Oder:
  3. Ein sinnvolles Weiterflugticket buchen. Allerdings schwierig, wenn man noch nicht weiß wohin!

Tja… Wir überlegten, wogen all unsere Möglichkeiten ab, entschieden uns, entschieden uns wieder und wieder anders und versuchten dann, gelassen zu bleiben. Unter Stress trifft man eigentlich immer falsche Entscheidungen. Somit verbrachten wir 1,5 entspannte Stunden beim Check-In, die Kids haben gespielt, waren sehr geduldig (und laut) und hatten Spaß. Niemanden hat es gestört, dass sie zwischen den Absperrungen Fangen spielen.

Letztendlich entschieden wir uns für ein Weiterflugticket am 20. September von Jakarta (Indonesien) nach Chiang Mai (Thailand). Da wir ohnehin schon länger mal in den Norden Thailands wollten und Australien mit drei kleinen Kindern, ohne jegliche Unterkunft und Organisation eine schlechte Wahl gewesen wäre. Also haben wir uns für das kostenpflichtige 30-Tage-Visa-on-arrival entschieden, das man im Land auf 60 Tage verlängern kann. Natürlich hatten wir uns zuvor darüber informiert, welche Optionen es beim Visum gibt. Würde man weniger als 30 Tage bleiben, wäre das Visa kostenfrei und ebenfalls bei Ankunft problemlos zu bekommen, jedoch nicht verlängerbar.

Wir haben die Tickets also gebucht und sind mit der Buchungsbestätigung zum Schalter. Genau haben sie nicht kontrolliert, es war dann alles OK und wir durften endlich unser Gepäck los werden.
Viel Zeit blieb nicht mehr, die beiden Rucksäcke müssen wir noch zum Großgepäckschalter bringen, bisschen Gebäck einkaufen und dann schon zum Gate. Ticketscan, Passkontrolle, Sicherheitskontrolle, Gate, Flugzeug… Endlich, wir sitzen im Flieger.

Mit einer halben Stunde Verspätung sind wir dann gegen 12 Uhr Mittags gestartet. Die Kinder waren etwa die ersten 5-6 Stunden wach und haben den Rest geschlafen, es war ein sehr angenehmer Flug, eine kinderfreundliche Airline und relativ „gutes“ Essen. „Vegan Meals“ / „Fruit Plates“ hatten wir zuvor per Internet wieder vorbestellt.

Nach 12 Stunden Flug kommen wir um ca. 6 Uhr morgens (Mitternacht MESZ) in Taipeh (Taiwan) an. Wir haben einen Zwischenaufenthalt von 3 Stunden, um 9 Uhr gehts weiter Richtung Bali, Denpasar. Taipeh ist wirklich nur ein Flughafen für kurze Aufenthalte, für Kinder gibt es dort keine Möglichkeit, sich viel zu bewegen. Relativ schmale Gänge, ein kranker Hello-Kitty-Store mit einer Hello-Kitty-Minirutsche und asientypisch Riesen-Flatsccreen mit Hello-Kitty-Comics und irrer Hello-Kitty-Musik in Dauerschleife.

hello-kitty

DSC_0389Dafür haben wir einen Imbiss gefunden mit veganer Nudelsuppe, frischen Pilzen und Mangold. Ausgesprochen lecker! Auch das Personal war sehr freundlich, ein Englisch sprechendes Mädchen hat uns sogar per Handy die Zutaten der Nudeln übersetzt. :) Dann hat sie uns ein Mini-Ufo in die Hand gedrückt und gemeint, bitte bei Tisch warten. Plötzlich fängt dieses Ding an wie wild zu leuchten und vibrieren… Unser Essen ist wohl zur Abholung bereit!

 

DSC_0432Aurélie wollte den ganzen Rückweg zu unserem Gate laufen. Sie ist so zielstrebig! Und schon hatten wir keine Wartezeit mehr.

Auch der zweite Flug war schnell um, von den 5 Stunden haben die Kids ungefähr 3 verschlafen. Sehr angenehm. Die Flugzeiten haben wir diesmal perfekt ausgewählt. Um ca. 14 Uhr landen wir auf Bali. Denpasar ist ein sehr schöner, großer und weitläufiger Flughafen, nicht nur hier duftet es nach Räucherstäbchen und den Blüten der Plumeria/Frangipani. Der erste Weg führte uns zum Visa-on-arrival-Schalter. Man kann auch mit Kreditkarte bezahlen, sehr gut, denn Geld kann man erst nach der Immigration wechseln. Dann durch die Immigration und zum Gepäck-Band. Super schnell erledigt, kaum ein Anstehen, und die Koffer waren auch gleich alle da. Perfekt.

Diese wunderbare warme, feuchte Hitze wieder auf der Haut zu spüren, war ein tolles Gefühl!
Viele Leute haben uns gefragt, ob das Klima für Kinder nicht zu anstrengend wäre. Ich würde sagen: Nein. Die Temperatur alleine sagt nichts aus. 42 Grad in Denpasar fühlen sich an wie 30 Grad in Wien. Am Abend und in der Nacht war uns teilweise sogar ein bisschen kühl.

Wir haben nach dem Flughafen-Exit natürlich nicht das erste, zweite oder fünfte angebotene Taxi genommen, aber irgend eines brauchten wir ja doch. Wir haben statt den angebotenen 100.000 IDR „nur“ noch 65.000 IDR für 5 Minuten Taxifahrt bezahlt. Immer noch ein Vermögen, aber wir hatten echt hart verhandelt. Normal würde man etwa ein Sechstel bezahlen. Da sie aber wissen, dass man da weg muss, haben die Taxifahrer einfach die besseren Karten. Und die Preise sind abgesprochen, das ist wohl in ganz Asien so.

Unsere Unterkunft für die ersten beiden Nächte haben wir über Agoda gebucht. Wir waren im „Bahana Guesthouse“, in unmittelbarer Nähe zum Flughafen.
Preis/Leistung absolut Top. Super freundlich, schön, nicht blitzeblank, aber sauber, ein toller kleiner Pool. Gestört hat uns eigentlich nur der Muezzin, der auch um Mitternacht singt und eine Kakerlake, die uns immer wieder über den Weg gelaufen ist. Wir haben später Freundschaft geschlossen und sie war einverstanden, doch wo anders weiter zu krabbeln. Und startende Flugzeuge, die waren doch sehr laut. Aber das wussten wir schon in Vorhinein, immerhin sind Zimmer nahe einem Flughafen eben auch in der Nähe eines Flughafens. Das WLAN lief gut und wir würden es wieder buchen, auch wenn das Guesthouse etwas hellhörig ist.

Was uns gleich aufgefallen ist, auf Bali gibt es „normale“ europäische Steckdosen, wie wir sie kennen. Man braucht also keinen Strom-Adapter. Mosquitos gibt es auch kaum, ob das an dem kühlsten Trockenmonat Juli oder an den wunderbar riechenden Räucherstäbchen überall liegt, weiß ich nicht.

Die Balinesen sind unglaublich freundlich – und sehr aktiv. Es gibt viele Kinder auf den Straßen, alle sind sehr herzlich und lachen viel.
Am Ankunftstag haben wir den Abend im Pool ausklingen lassen, waren essen, um dann nach einem kurzen Schläfchen um Mitternacht wieder top fit zu sein. Spazieren gehen hilft und macht müde. So ist Gerald mitten in der Nacht eine riesige Ratte seitlich gegen sein Bein gedonnert. Sie ist durch den unerwarteten Gast aufgescheucht worden und einfach los gelaufen. Gerald hat mit Aurélie in der Trage das Bein hochgerissen. Es haben sich beide wohl so erschreckt, dass sie einfach abgehauen ist, ohne ihn zu beissen. Noch mal Glück gehabt, denn Bisse dieser Tiere (wir mögen sie trotzdem) können gravierende Infektionen auslösen.
Nach 2 Stunden Schlafpause sind wir alle wieder ins Bett gefallen und haben bis Mittags geschlafen. Der Jetlag war am nächsten Tag überwunden.

Am nächsten Tag, gleich nach dem Aufstehen, hat Gerald uns eine lokale SIM-Karte um 15.000 IDR besorgt. Dann sind wir mit dem Linienbus nach Denpasar gefahren, die Fahrkarte für Erwachsene kostet unglaubliche 3.500 IDR. Das sind nach derzeitigem Wechselkurs 0,21 €. Man steigt in einen Bus und fährt so lange wie man möchte, es bleibt bei diesem Preis. Steigt man aus und wieder ein, zahlt man erneut. Eigentlich auch ein tolles System!

Nie wieder wollen wir nach Denpasar City, der Verkehr ist grauenhaft, es stinkt und Obst gibt es nirgendwo zu kaufen. Das meine ich wort-wörtlich so und ist keine Übertreibung. Krass oder? Die Menschen ernähren sich wohl nur von Fleisch und Reis. Selbst einen Motorroller gibt es in der Hauptstadt nicht zu mieten. Um ehrlich zu sein, waren wir ganz froh. Denn bei dem Verkehr wären wir nur äusserst ungern gefahren. Roller gibt es wohl in Kuta zu mieten, und ebenso kann man dort auf einem (!) einzigen Markt Obst kaufen. Wir haben uns dann aber entschieden zurück zum Guesthouse zu fahren und am Sonntag Richtung Ubud aufzubrechen.

Wenn du auf Bali ein Taxi rufst (per Telefon), plane mindestens eine halbe bis ganze Stunde Wartezeit mit ein.
Eine gute Stunde Fahrzeit ist es bis nach Ubud, wir haben 250.000 IDR bezahlt. Dort durften wir das Gepäck bei Janina und Max von Bärti muss mit stehen lassen. Ich habe gleich mal zwei Papayas geschnitten und Gerald ging einen Roller holen. Endlich wieder Roller fahren. Juhuuuuu

Wenn man ihn einen Monat mietet, kann man einen Preis von 500.000 IDR raushandeln. Für eine Woche sind wir bei 245.000 IDR gelandet, normalerweise kriegt man dafür nur den Tagespreis von 50.000 mal 7. Danach sind wir mit Janina und Max erstmal gemütlich gemeinsam Mittagessen gegangen und hatten uns einiges zu erzählen. Die Kids haben sich super verstanden, haben getobt, gerauft und gespielt. Was Kinder eben so machen.

Unsere Mission ging weiter, wir mussten noch eine Unterkunft suchen. Ubud ist zwar recht nett, sehr viele süße kleine Restaurants und wahnsinnig viele Handcraft-Läden mit unglaublich schönen Dingen, oft geschnitzt aus Holz, Glasbläserei, Steinarbeiten oder Metall- und Schmiedekunst.

DSC_0416

Aber auch alles relativ hektisch und viel Verkehr. Also raus hier und weiter Richtung Norden. Insgesamt waren wir 3 Stunden unterwegs, haben viele tolle Anlagen gesehen, die allesamt überteuert waren. Nun ja, es ist Hauptsaison, was haben wir erwartet. Als wir am Rückweg nach Ubud waren, um nun doch dort ein paar Homestays abzuchecken, hat mich ein Schild angelacht, und wir sind noch mal stehen geblieben. Und genau das wars. Zwar um einiges teuer als geplant, 2.000.000 IDR, aber für die erste Woche mal OK. ;)
Es heißt „Ogek Homstay“. Wir sind ganz oben über den Dächern Ubuds mit Wahnsinns-Aussicht auf Dschungel und Reisfelder. Sehr leise, luftig und es gibt keine Moskitos. Vielleicht vier oder fünf pro Nacht. Wir haben eine Outdoor-Küche und ein Himmelbett. Es ist sehr liebevoll eingerichtet und einfach nur traumhaft.

Leider gibt es keinen Pool und auch sonst keine weitläufigen Wiesen rundherum. 5 Minuten zu Fuß soll es einen sauberen See geben, das werden wir noch herausfinden und berichten.
Generell fällt uns auf, dass alles hier sehr eingesperrt wirkt, die Kinder können sich kaum frei bewegen, überall sind Straßen und Autos, es gibt kaum bis gar keinen Freiraum. Gemüse ist unglaublich teuer, für 3 Stück Zwiebel wollen sie 0,70€, Kartoffeln pro Kilo 1,40€. Für diese Preise haben wir beschlossen, eher Essen zu gehen, da zahlen wir in günstigen Restaurants 5-7 Euro für 4 leckere und gesunde Speisen. Obst kann man sehr günstig bekommen, wenn man gut verhandelt, zur richtigen Zeit einkauft und nicht die perfekten Stücke nimmt.

Was wir nach dieser Woche machen, wissen wir noch nicht. Es gibt mehrere Optionen. Hier bleiben kommt für uns nicht in Frage. Auch nicht in einer anderen Unterkunft, eventuell weiter in den Norden gehen, die Gili Inseln besuchen oder Richtung Java aufbrechen, da am 20.09. unser Flug von Jakarta geht… oder, oder, oder… wir werden sehen.

Mit unserem Gepäck müssen wir nun auch umdisponieren. Unseren großen Schalenkoffer, den einen ungewollten Rucksack und den Trekking-Rucksack tauschen wir gegen 4 kleine Koffer mit Rollen. Bei Flügen innerhalb Asiens, vor allem bei den Billiglinien Air Asia oder Lion Air, darf das Gepäck pro Stück nämlich nur 20 kg für längere Flüge wiegen, für Kurzstrecken sogar nur 15 kg.

Wasser gibt es hier auch in wiederbefüllbaren 20-Liter-Kanistern, somit kann Unmengen an Platik gespart werden. Wir verwenden mitgebrachte Glasflaschen.
Last but not Least, das liebe Internet. Es gibt mehrere Anbieter, Gerald hat sich für IM3 entschieden. Die haben die beste Mischung aus Günstig und gute Netzabdeckung. Die Landleitungen kann man vergessen, ich weiß gar nicht ob es überhaupt welche gibt. Aber mit den Anbietern IM3 und Tre (Three) hat man mitunter sogar sehr schnelle LTE (4G)-Verbindung.
Eine SIM-Karte zu bekommen ist leicht, die gibt es (im Gegensatz zu Obst) an jeder Ecke. Auch das Aufladen ist sehr einfach und man muss dafür weder Balinesisch noch Indonesisch sprechen, sondern einfach zu einem beliebigen Handy-Laden gehen, 2.000 IDR extra zahlen und schon wird dir ein beliebiger Betrag auf die Prepaid-SIM geladen.

So, und nun die Fragen an euch!
Wart ihr schon mal auf Bali?
Was muss man unbedingt gesehen haben?
Seid ihr vielleicht gerade auf Bali oder kommt bald und wollt euch mit uns treffen?
Dann schreibt uns einfach, wir würden uns sehr freuen!

Bis bald, wir werden euch weiterhin auf Facebook und Instagram mit Neuigkeiten versorgen.

 

  • Willst auch du frei und glücklich leben?

    Trage dich zu unserem Newsletter ein und bleibe immer zuerst informiert.

  • Wer ist die Road Family?

    Wir sind eine ganz normale Familie mit drei kleinen Kindern. Und wir haben beschlossen, zu reisen. Das ist kein Urlaub, sondern unser Leben. Unsere Kinder werden ​nicht zur Schule​ gehen, wir ernähren uns ​vegan​, und praktizieren aktiv Konsumverzicht​ so gut es geht. Auf unserer Reise werden wir mit unzähligen Menschen sprechen und planen später Coaching und Veranstaltungen anzubieten.

    Warum?
    Genau diese Frage ist Teil der Antwort.
    Wir wollen Menschen inspirieren​, alles was sie denken zu sein, was sie täglich tun, denken und sagen zu hinterfragen. Warum gibt es Tonnen an Plastik im Meer? Warum gehen wir alle 4 Jahre wählen und es ändert sich doch nichts? Warum kaufe ich so viele Dinge, die ich gar nicht brauche? Warum macht mich das nicht glücklich? Warum sperren sich so viele Menschen nach ihrer Arbeit am Abend alleine in ihrer Wohnung ein und setzen sich vor den Fernseher bis sie einschlafen, getrennt durch Mauern und Türen, jeder getrennt und für sich? Warum freuen sie sich in der Arbeit auf ihre Freizeit, das “richtige Leben”, wenn sie es dann nicht leben?

    Wir haben erkannt, dass wir nicht alleine sind mit diesen Gedanken. Sehr viele Menschen stellen sich diese Fragen und wir versuchen gemeinsam Auswege zu finden. Vor allem haben wir erkannt, dass es total falsch ist zu glauben, dass ich als einzelner, kleiner Mensch auf dieser großen Welt nicht verändern kann. Wir zeigen einen möglichen Weg!

    Mehr über unsere Familie

2 Gedanken zu „Welcome To Bali

  1. Sehr schöner Bericht. Danke. Bin schon gespannt, wie es euch weiter ergeht. Meine Große war auf dem Rückweg von Australien in Bali, bevor wir uns alle inThailand getroffen haben. Ihr hat damals am besten eine Tour auf den Vulkan gefallen. LG Dagmar

  2. Hallo,
    ich war letztes Jahr in Indonesien (Java, Bali, Lombok) unterwegs und mir hat Java einfach sehr gut gefallen. Nicht zuletzt wegen dem Vulkan Bromo. Auf Bali war dann mehr das Relaxprogramm angesagt. Die Reiseterassen auf Bali haben mir gefallen.
    Ich habe sehr ausführlich über meine Reise in meinem Blog berichtet.
    Lg Thomas

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.