Das nächste Abenteuer

Wir stecken mitten in den Vorbereitungen für unsere langersehnte Reise.
Am 21. Juli geht es endlich los. One-Way, ohne Rückflug-Ticket. Erstes Ziel ist mit Zwischenstopp in Taiwan die herrliche Insel Bali in Indonesien. Hier werden wir voraussichtlich nicht so lange bleiben. Aber wer weiß das schon, wir lieben unsere Freiheit, fast alles an unsere Bedürfnisse anpassen zu können.

Zuhause wird gerade noch der ganze Rest verkauft, hauptsächlich verschenkt und verräumt. Viel ist es ja nicht was bleibt. Aber nach fünf Wochen Camping-Abenteuer haben wir beschlossen, ein paar Sachen unserer Ausrüstung vorerst zu behalten. Unser LWK „Eddy“ hat bei lieben Freunden ein neues Zuhause gefunden und wird die Familie tatkräftig beim Hausumbau unterstützen.

Wir hinken mit unseren Berichten etwas hinterher. Ich bin mit Kindern und Vorbereitungen eingespannt und Gerald arbeitet fast Non-Stop an unserem neuen Online-Produkt.

Auch die letzen Wochen haben wir viel erlebt, viele Orte gesehen, Menschen getroffen, Familienzeit genossen.
Hier ein kleiner Überblick.

Nach unserer ersten kurzen Tour Ende Mai an den Mondsee, in Salzburg, Berchtesgaden (Deutschland) und einem Miniponyhof in der Steiermark haben wir uns wetterbedingt eine kurze Heim-Auszeit genommen um nach ein paar Tagen wieder aufzubrechen.

Wir haben zuerst Freunde im Südburgenland und den Mitananda Hof in der Südsteiermark besucht. Dann ein paar Tage in Kärnten auf 1000 Meter Höhe bei einer Freilerner-Familie verbracht, um später über unsere neue Lieblingsstadt München zum Freilerner-Treffen in Salem (Bodensee-Gegend) zu fahren. Leider wurde das „Celebrate Unschooling Festival“ zur Sonnenwende dieses Jahr abgesagt. Kurzerhand haben wir beschlossen, einen Ersatz zu organisieren. Es war ein schönes Treffen von herzlichen Familien mit vielen freien Kindern.

Das wechselhafte und etwas zu kühle Wetter hat uns dann nach Italien verschlagen, wo wir sehr viel unterwegs waren und ausschließlich wild kampiert haben.

Bella Italia
Hier braucht es nicht viele Worte. Ob Piemont, Lingurien oder Toskana, Italien ist einfach wunderschön und die Menschen sind unglaublich freundlich.
Gerald wollte außerdem unbedingt mal zum Schiefen Turm von Pisa.

Wir sind langsam und mit einigen Stops die Westküste von Genua bis San Vicenzo gereist. In der Gegend von San Vicenzo gibt es einen Nationalpark. Wir haben einen leeren Parkplatz direkt am Strand gefunden, viel Schatten, frisches Trinkwasser und das Meer. Dooooooch … in  der Nacht wurden wir beide plötzlich von einem sehr lauten Rascheln geweckt. Geralds Worte: „Da ist gerade etwas riesiges ins Gebüsch gelaufen.“ Ufffff und ich … Ich musste natürlich super dringend Pipi Nach einer Weile und viel Geraschel und Gewühle hörten wir ein Grunzen … ein Wildschwein … na toll Raus getraut hat sich keiner von uns und ich übte Atemtechniken um meine Blase zu entspannen Alles halft nichts, ich musste einfach. Ich huschte raus, pinkelte und wieder rein. Ich glaub so schnell war ich noch nie in meinem Leben Am nächsten Tag war überall alles durchwühlt. Nun wussten wir warum der Parkplatz wohl so leer war

Nach unserer kleinen Italienreise sind wir über Zürich am Breitenauer See eingekehrt. Ein privat organisiertes Freilerner-Treffen Ende Juni. Auch hier haben wir viele bekannte Gesichter wieder getroffen. Es ist wunderbar, mit Gleichgesinnten wirklich gute und tiefe Gespräche zu führen, die Kinder beim Spielen zu sehen und am See zu entspannen.

Auf der Heimreise haben wir in Tschechien noch eine super süße, wild lebende, riesige Wasserratte bestaunt und gefüttert!

So, und jetzt zählen wir die Tage, packen, putzen, schlichten, arbeiten, spielen, lesen, recherchieren und versuchen uns in Geduld zu üben. Die Vorfreude ist auf jeden Fall unbändig und am liebsten würden wir schon gestern los.

Unser nächstes Abenteuer ist zugleich unser Leben. Immer wieder werden wir gefragt, wohin wir reisen, wie lange wir bleiben. Ganz ehrlich, wir wissen es selber nicht! Für die ersten zwei Nächte auf Bali haben wir ein Hotelzimmer gebucht, danach ist alles offen. Von unserer Thailand-Reise wissen wir noch, wie enorm die Unterschiede zwischen Preisen im Internet und vor Ort sind, manchmal weit über das Zehnfache. Und dann sprechen die hübschen Bilder auf Reiseplattformen oft eine andere Sprache als die tatsächlichen Verhältnisse der Bungalows. Deshalb werden wir, sobald auf Bali angekommen, einen Roller mieten und uns auf die Suche nach einer geeigneten Unterkunft machen. Für die meisten Europäer ist es fast unvorstellbar, das nicht im Vorhinein zu regeln. Aber so tickt Asien nun mal: Es wird schon irgendwie klappen.
Wenn nicht heute, dann morgen.

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  • Wer ist die Road Family?

    Wir sind eine ganz normale Familie mit drei kleinen Kindern. Und wir haben beschlossen, zu reisen. Das ist kein Urlaub, sondern unser Leben. Unsere Kinder werden ​nicht zur Schule​ gehen, wir ernähren uns ​vegan​, und praktizieren aktiv Konsumverzicht​ so gut es geht. Auf unserer Reise werden wir mit unzähligen Menschen sprechen und planen später Coaching und Veranstaltungen anzubieten.

    Warum?
    Genau diese Frage ist Teil der Antwort.
    Wir wollen Menschen inspirieren​, alles was sie denken zu sein, was sie täglich tun, denken und sagen zu hinterfragen. Warum gibt es Tonnen an Plastik im Meer? Warum gehen wir alle 4 Jahre wählen und es ändert sich doch nichts? Warum kaufe ich so viele Dinge, die ich gar nicht brauche? Warum macht mich das nicht glücklich? Warum sperren sich so viele Menschen nach ihrer Arbeit am Abend alleine in ihrer Wohnung ein und setzen sich vor den Fernseher bis sie einschlafen, getrennt durch Mauern und Türen, jeder getrennt und für sich? Warum freuen sie sich in der Arbeit auf ihre Freizeit, das “richtige Leben”, wenn sie es dann nicht leben?

    Wir haben erkannt, dass wir nicht alleine sind mit diesen Gedanken. Sehr viele Menschen stellen sich diese Fragen und wir versuchen gemeinsam Auswege zu finden. Vor allem haben wir erkannt, dass es total falsch ist zu glauben, dass ich als einzelner, kleiner Mensch auf dieser großen Welt nicht verändern kann. Wir zeigen einen möglichen Weg!

    Mehr über unsere Familie

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