Turbulent geht es weiter

Wow, das waren wirklich anstrengende Tage.
Wir wissen, dass viele von euch auf neue Bilder und Berichte warten und wir geben uns allergrößte Mühe, euch auf dem Laufenden zu halten.

In den letzten Wochen hat sich am Bus weniger getan, als wir gerne wollten. Aber ein bisschen ist doch geschehen: Der Innenraum hat Farbe bekommen, insgesamt zwei bis drei Mal wurden alle braunen Holzteile weiß lackiert. Und neben ein paar weiteren Kleinigkeiten, hat Gerald eine Markise ans Dach montiert.

Morgen fährt er mit unserem Bus Josefine in die Werkstatt. Als ich letzte Woche den Termin bekommen habe, hab ich mich vor Freude fast nicht mehr eingekriegt. Er wird technisch überholt und dann sollte das Ding „TÜV“-fähig sein, je nachdem wie wir mit dem Rost zurecht kommen.

Gerald wurde dann leider von einer Grippe dahingerafft – die mittlerweile wieder überstanden ist – und ich hatte so viel damit zu tun unseren ganzen Hausrat zu verkaufen.

Nach einem halben Jahr Vorbereitung, aussortieren und zwei Flohmarktfahrten haben wir beschlossen, einen Hausflohmarkt zu machen. Nach gefühlten Tonnen an Dingen, die zu sichten waren, auswählen was nun wirklich „gebraucht“ wird, war es dann endlich so weit. Samstags um halb 5 Uhr Früh aufstehen, alles herrichten, denn um sieben Uhr ging es los.

Die ganze Woche davor hatte es geregnet, in der Nacht hat es aus Schaffeln geschüttet, ich war leicht verzweifelt, da wir den Flohmarkt draußen machen wollten. Im Haus wohnen wir noch und ein Matschmassaker wollten wir uns wirklich nicht antun.
Und dann kam alles anders, es hatte aufgehört zu regnen, es war zwar kalt aber nicht nass, auch war „gutes“, oder zumindest regenfreies Wetter angesagt. Aufgrund der vorangegangenen Werbung hatten wir mit einem riesigen Ansturm gerechnet, der kaum zu handeln gewesen wäre. Aber er blieb aus. Kurze Ernüchterung stellte sich ein. Genau ein Pärchen stand vor unserer Tür. Nun ja, werden schon noch kommen, die Leute, immerhin ist es ja Samstag und die meisten Menschen wollen ausschlafen. Und genau so war es dann auch, nach und nach kamen die Leute und zwischen 10 und 11 Uhr war so viel los, dass es doch schon etwas eng wurde. Obwohl die beiden Großen bei ihrer Oma waren, war ich sehr froh dass sich meine Schwester bereit erklärte uns zu helfen. Danke Jacky! — So konnten wir im Dreier-Rad die Interessenten und Aurélie betreuen und uns aufwärmen, essen, usw. Wir haben wirklich viel verkauft, das Wetter hielt und zeitweise kam sogar die Sonne raus. Dass wir am Sonntag noch mal genau so viel verkauft haben wir am Vortag, damit haben wir nicht gerechnet.
Das setzte sich die ganze Woche so fort, wir haben immer wieder viele unserer Dinge an den Mann/Frau gebracht. Wir wohnen jetzt in einem Haus, wo so ziemlich alle Möbel fehlen und kaum mehr unnütze Dinge rumstehen. Das Gefühl? Unbeschreiblich gut! Am liebsten hätte ich noch mehr weg gegeben. Ich denke auch, dass wir im Laufe der Zeit immer minimalistischer werden.

Wir möchten noch mal all den lieben Menschen danken, die uns besucht haben, all die interessanten Gespräche und lustigen Anekdoten.
Es war anstrengend, kalt, nervenaufreibend, aber auch schön all die Dinge los zu werden, so viele positive Menschen kennen zu lernen und unsere Reisekasse gehörig aufzubessern.

Was hat sich noch getan? Jede Woche haben wir etwa eine bis drei Besichtigungen mit Interessenten für unser Haus. Leider entpuppen sich noch immer sehr viele Menschen als unzuverlässig, die meisten, die sagen sie melden sich, tun dies nicht… Aufgrund des hohen Interesses nach unserer Mietsenkung sind wir aber voller Zuversicht, das auch hier der Mietvertrag bald unterzeichnet sein wird.

So viel von der Front, bis bald!

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  • Wer ist die Road Family?

    Wir sind eine ganz normale Familie mit drei kleinen Kindern. Und wir haben beschlossen, zu reisen. Das ist kein Urlaub, sondern unser Leben. Unsere Kinder werden ​nicht zur Schule​ gehen, wir ernähren uns ​vegan​, und praktizieren aktiv Konsumverzicht​ so gut es geht. Auf unserer Reise werden wir mit unzähligen Menschen sprechen und planen später Coaching und Veranstaltungen anzubieten.

    Warum?
    Genau diese Frage ist Teil der Antwort.
    Wir wollen Menschen inspirieren​, alles was sie denken zu sein, was sie täglich tun, denken und sagen zu hinterfragen. Warum gibt es Tonnen an Plastik im Meer? Warum gehen wir alle 4 Jahre wählen und es ändert sich doch nichts? Warum kaufe ich so viele Dinge, die ich gar nicht brauche? Warum macht mich das nicht glücklich? Warum sperren sich so viele Menschen nach ihrer Arbeit am Abend alleine in ihrer Wohnung ein und setzen sich vor den Fernseher bis sie einschlafen, getrennt durch Mauern und Türen, jeder getrennt und für sich? Warum freuen sie sich in der Arbeit auf ihre Freizeit, das “richtige Leben”, wenn sie es dann nicht leben?

    Wir haben erkannt, dass wir nicht alleine sind mit diesen Gedanken. Sehr viele Menschen stellen sich diese Fragen und wir versuchen gemeinsam Auswege zu finden. Vor allem haben wir erkannt, dass es total falsch ist zu glauben, dass ich als einzelner, kleiner Mensch auf dieser großen Welt nicht verändern kann. Wir zeigen einen möglichen Weg!

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