Wir vermieten unser Haus

Am Samstag waren zwei Parteien da, die beide unbedingt unser Haus mieten wollen. Beide sehr nett, beide natürlich auf ihren Vorteil bedacht, beides Kandidaten, die in Frage kommen würden … dennoch … ein komisches Gefühl breitet sich aus in der Magengrube, nein es liegt nicht an der Schwangerschaft

Unser Haus, in das wir so viel Energie, Arbeit, Emotion, Nerven und vor allem Zeit gesteckt haben, das wir mit so viel Liebe renoviert und eingerichtet haben.

Das sollen wir jetzt vermieten … bisher war das ganze Abbrechen der Zelte hier noch nie so real.

Jemand anders soll hier wohnen, es nach seinen Vorstellungen umgestalten … hmmm … ein seltsam befremdlicher Gedanke. Es ist mitunter die schwierigste Entscheidung an dem ganzen Vorhaben … mit unserer Unterschrift am Mietvertrag hätten wir es besiegelt.

Doch wen nehmen, noch etwas warten, noch weitere Besichtigungen, doch alles abblasen.

Nein das kommt nicht in Frage, wir gehen 2016 auf Reisen, auf das freuen wir uns schon wirklich, was danach kommt wird die Zukunft zeigen.

Ich hoffe wir treffen die richtige Entscheidung!

Im Gedanken … bis bald ihr Lieben!

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  • Wer ist die Road Family?

    Wir sind eine ganz normale Familie mit drei kleinen Kindern. Und wir haben beschlossen, zu reisen. Das ist kein Urlaub, sondern unser Leben. Unsere Kinder werden ​nicht zur Schule​ gehen, wir ernähren uns ​vegan​, und praktizieren aktiv Konsumverzicht​ so gut es geht. Auf unserer Reise werden wir mit unzähligen Menschen sprechen und planen später Coaching und Veranstaltungen anzubieten.

    Warum?
    Genau diese Frage ist Teil der Antwort.
    Wir wollen Menschen inspirieren​, alles was sie denken zu sein, was sie täglich tun, denken und sagen zu hinterfragen. Warum gibt es Tonnen an Plastik im Meer? Warum gehen wir alle 4 Jahre wählen und es ändert sich doch nichts? Warum kaufe ich so viele Dinge, die ich gar nicht brauche? Warum macht mich das nicht glücklich? Warum sperren sich so viele Menschen nach ihrer Arbeit am Abend alleine in ihrer Wohnung ein und setzen sich vor den Fernseher bis sie einschlafen, getrennt durch Mauern und Türen, jeder getrennt und für sich? Warum freuen sie sich in der Arbeit auf ihre Freizeit, das “richtige Leben”, wenn sie es dann nicht leben?

    Wir haben erkannt, dass wir nicht alleine sind mit diesen Gedanken. Sehr viele Menschen stellen sich diese Fragen und wir versuchen gemeinsam Auswege zu finden. Vor allem haben wir erkannt, dass es total falsch ist zu glauben, dass ich als einzelner, kleiner Mensch auf dieser großen Welt nicht verändern kann. Wir zeigen einen möglichen Weg!

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10 Gedanken zu „Wir vermieten unser Haus

  1. Ich kann mich sehr gut hineinversetzen in diese ganzen Gedankengänge, ging es uns doch vor 4 Jahren noch genauso, auch wir haben alle Zelte in Österreich abgebrochen um unseren Traum zu leben und haben es nie bereut, das vertraute loszulassen erfordert etwas Mut aber man wird definitiv dafür belohnt. Man sollte sich denke ich immer von seinem Herz leiten lassen….und eine Eigenbedarfskündigung gibts im Notfall ja immernoch

  2. Danke fürs virtuelle Schulterklopfen
    Dieser Schritt ist wirklich ein sehr großer für uns. Wir wollen den Mietern ja auch nicht das Blaue vom Himmel erzählen und ihnen auch echte Sicherheit geben, dass wir sie nicht in 3 Monaten wieder rausschmeißen. Unser Plan ist, länger unterwegs zu sein, am liebsten für immer. Gerne auch immer mal wieder zurückkommen, aber generell lieben wir den Süden und das warme Wetter.

    Wie lange und wo seid ihr denn schon unterwegs gewesen?

  3. Gerald Roadfamily Hallo, das glaube ich gerne…aber es ist so toll, mehr von der Welt zu sehen. Derzeit leben wir noch in der Schweiz, dort bleiben wir auch noch 1-2 Jahre, sind jedes Jahr in Tschechien und Spanien/Italien in Urlaub, danach gehts Richtung Norden (Dänemark/Norwegen) wir lassen uns da ganz von unseren Gefühlen leiten und haben es noch nie bereut, wobei mir der Abschied von der Schweiz wohl noch schwerer fallen wird als von Österreich Da wir minimalistisch leben können wir relativ problemlos weiterziehen…

  4. Nein leider, oder sollten wir darüber froh sein. Es kommt immer wie es kommen soll … oder? Ja ich denke schon, wir hatten schon 3 Familien die alle wollten. Die Erste hatte sogar den Mietvertrag schon unterschrieben, wollten dann alla „Friss oder Stirb“-Manie nachverhandeln und wir sollten utopische Dinge in den Mietvertrag rein nehmen. Nun ja Mietvertrag aufgelöst und Tschüss!
    Die zweite Familie war uns dann zu unsicher, da sie die Kaution nicht aufbringen konnten und da schon auf später zahlen usw. gepocht haben … nun ja, was machen wir zB. in Indien und wir bekommen kein Geld von unseren Mietern, dann sind wir ganz schön aufgeschmissen … also war das auch nichts.
    Die dritte Familie wäre, wie uns schien, perfekt, doch leider war ihnen unser Vorhaben aus nicht näher definierten Gründen zu riskant und sie haben in letzter Minute abgesagt. Schade …
    Aber wir sind guter Dinge, wir haben derzeit eine Anfrage und freuen uns auf ein Kennenlernen

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