Was ist da los

Geht es euch nicht auch so, vor allem den Müttern, die zu Hause sind, man unternimmt viel, aber irgendwie fühlt es sich manchmal so an, als würde man zu Hause die Zeit absitzen. Gerade im Winter, und da gibt es wirklich grausige Tage, viele furchtbar eisige Tage, man kann kaum raus mit den Kindern.

Und dann kommt sie, die Langeweile, es ist wie ein schleichender Virus, sie steckt alle an und mit ihr kommt die miese Laune, die Gleichgültigkeit. Es ist als wäre man nicht die Person die man eigentlich ist.

Jetzt war ich wieder schwanger und konnte wieder zu Hause sein um mich ganz um die Kinder zu kümmern uuuuuuund wir arbeiteten unter Hochdruck daran, was wir verändern könnten. Soweit waren wir schon einmal, noch bevor ich das erste Mal schwanger wurde, wir wollten nach Malaysia auswandern, dann hat sich das erste Kind angekündigt, alles war anders, her musste eine Wohnung in Wien, eine große Genossenschaftswohnung, gut gelegen, aber zufrieden waren wir nicht, viel zu teuer, wirklich überteuert und der Garten war nordseitig, darauf hätten wir wohl vorher achten sollen. Nun gut, auf zur Schwiegermama um dort gut eineinhalb Jahre zu leben und Haus zu suchen und umzubauen. Endlich hatten wir es gefunden, unser Traumhaus, in einem kleinen Ort mit netten Menschen, ruhig gelegen, ohne direktem Nachbarn, viel Natur rundum, einfach schön.

Nun ja zufrieden waren wir immer noch nicht, so sesshaft zu sein, so wenig von der Welt gesehen zu haben, mit unseren Kindern hier „festzusitzen“. Wir wollten mehr, wir wollten endlich was erleben, unsere Kinder die Welt erleben lassen, unsere Kinder ihre Begeisterung leben lassen.

Niederflur-Bus Setra 319 NF

Niederflur-Bus Setra 319 NF

Zuerst haben wir versucht einen ein beinah autarkes Ökodorf aufzubauen, irgendwo in Österreich, viel Platz um mit mehreren Familien dort zu leben, zu arbeiten, zu erleben. Doch es scheiterte an der Finanzierung und nicht zu letzt daran, dass wir zu wenig Menschen finden konnten, die tatsächlich bereit waren wahrhaftig was an ihrem Leben zu ändern. Nun da wart er dahin der Traum von der Kommune. Was nun … wir brauchen ein mobiles Haus. Einen Bus, einen Reisebus, einen Sattelschlepper mit Haus hinten drauf. Nein einen Niederflurbus und wir wissen auch schon welchen, das wird unser Wohnmobil

Endlich war er da, der Traum, der in Erfüllung gehen kann. Warum wir noch keinen haben, nun ja, wir müssen zuerst unser Auto verkaufen. Was mir wirklich schwerer fällt als meinem Mann. Wir müssen wohl das nächste Jahr in einer Schrottkarre herumfahren.

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  • Wer ist die Road Family?

    Wir sind eine ganz normale Familie mit drei kleinen Kindern. Und wir haben beschlossen, zu reisen. Das ist kein Urlaub, sondern unser Leben. Unsere Kinder werden ​nicht zur Schule​ gehen, wir ernähren uns ​vegan​, und praktizieren aktiv Konsumverzicht​ so gut es geht. Auf unserer Reise werden wir mit unzähligen Menschen sprechen und planen später Coaching und Veranstaltungen anzubieten.

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    Genau diese Frage ist Teil der Antwort.
    Wir wollen Menschen inspirieren​, alles was sie denken zu sein, was sie täglich tun, denken und sagen zu hinterfragen. Warum gibt es Tonnen an Plastik im Meer? Warum gehen wir alle 4 Jahre wählen und es ändert sich doch nichts? Warum kaufe ich so viele Dinge, die ich gar nicht brauche? Warum macht mich das nicht glücklich? Warum sperren sich so viele Menschen nach ihrer Arbeit am Abend alleine in ihrer Wohnung ein und setzen sich vor den Fernseher bis sie einschlafen, getrennt durch Mauern und Türen, jeder getrennt und für sich? Warum freuen sie sich in der Arbeit auf ihre Freizeit, das “richtige Leben”, wenn sie es dann nicht leben?

    Wir haben erkannt, dass wir nicht alleine sind mit diesen Gedanken. Sehr viele Menschen stellen sich diese Fragen und wir versuchen gemeinsam Auswege zu finden. Vor allem haben wir erkannt, dass es total falsch ist zu glauben, dass ich als einzelner, kleiner Mensch auf dieser großen Welt nicht verändern kann. Wir zeigen einen möglichen Weg!

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6 Gedanken zu „Was ist da los

  1. Hallo,

    toll was ihr vorhabt –
    wir sind auch eine reisende Familie – im Wohnmobil unterwegs….
    unser Rat – denkt über die Größe des Womos nochmal gut nach…..
    Wir haben ein wesentlich kleineres Womo und sind mehr Personen – und es reicht völlig. Vielleicht hilft eine Vor und Nachteil Liste? Denn dann wird man sich beider Seiten bewusst und kann besser abwägen….viele Neulinge kaufen sich ein zu großes Womo, nehmen zu viele Sachen mit von denen sie bald merken, dass sie es nicht brauchen. Dann verbraucht ein großer Kaliber mehr Diesel, mehr Steuern, es gibt weniger Parkplätze usw. Lieb gemeinter Rat. Vielleicht sieht man sich….

  2. Danke – wir werden es nochmals überdenken (wie schon so oft) – glaube aber nicht, dass sich an unserem Entschluss etwas ändern wird. Vor allem Bianca kann wirklich nicht in kleinen beengten Räumen leben, sie ist da etwas klaustrophobisch… Es geht uns gar nicht um Dinge, wir verkaufen unseren ganzen Krempel, den wir eh nie anschauen und erst recht nicht brauchen. Es geht nicht um Sachen die wir mitnehmen müssen, sondern um den Raum, den freien Platz für verregnete Tage, die Möglichkeit sich auszubreiten und das nicht-beengende Gefühl für Bianca.

  3. Road Family – klar – kommt darauf an wo man ist…..wir sind meistens im Süden unterwegs und da haben wir ein rieeesiges Spielzimmer und sind meist draußen – nur zum Schlafen gehts rein. Und wenn es dann endlich mal schlechtes Wetter ist genießen wir es Bücher zu lesen und kuscheln uns in die Betten. Für mich würde es aber zu schwer wiegen an all die tollen Plätze nicht fahren zu können – weil das Womo zu lang ist….Euer Teil ist vermutlich 11 Meter? Da ist mit Wild stehen einfach Begrenzungen – und selbst auf Stelllplätzen denk ich wirds problematisch. Es gibt aber Foren für solche lange Womos….die haben da sicher eher Erfahrungen die Euch interessieren. LG

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