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U-Bahn-Zombies

Seht euch mal um, es ist irgendwie so trostlos, wenn man in die U-Bahn steigt und all die Menschen sieht, die in die Arbeit fahren, so wirklich glücklich sehen die Wenigsten aus.
Die Meisten machen ihre Arbeit nur, weil sie Geld zum Leben brauchen, ohne auch nur darüber nachzudenken. Wenn man bedenkt, dass ein Großteil der Jobs ohnehin nur einen Bürokratieapperat am Leben erhalten.
Die Privilegierten, die ihren Beruf wirklich gerne machen, kann man oft an einer Hand abzählen, vielen  wird es auch oft vermiest, indem sie unzählige Überstunden machen müssen, weil zB. die Krankenhäuser unterbesetzt sind.
Nehmen wir die wenigen Tage hier im Weinviertel im Winter her, wo es wirklich schön geschneit hat, meistens unter der Woche und dann war der Schnee nachmittags meist schon wieder am Schmelzen. Wäre es da nicht schöner, wenn wir alle (oder wer möchte) einfach mit den Kids draußen im Schnee spielen könnten?
Aber die meisten geben ihre Kids im Kindergarten oder in der Schule ab und fahren zur Arbeit, ärgern sich über Stau und ungeräumte Strassen, über gatschige Wege und viel zu feuchte Busse, ehe sie wieder nach Hause fahren, um dann viel zu wenig Zeit für Privates zu haben.
Ich wollte nie so ein Bürozombie werden, nie so viel arbeiten, ich wusste noch nie was ich werden wollte. Tierpfleger … ah, das is nix G’scheits … Hundetrainer … ah, da kannst ja kein Geld verdienen … tja, und so blieb mir das Büro, unkreativ wie ich bei der Berufswahl war.
Im Nachhinein betrachtet, hatten sie natürlich Recht, aber mehr Spaß als Büro würde es allemal machen. Und brauch ich wirklich so viel Geld um Leben zu können, um glücklich zu sein? Ich glaube nicht. Oft ist weniger mehr, das hab auch ich gelernt und ich bin wirklich sehr gerne shoppen gegangen. Ich denke aber wohl eher zur Kompensation.
Natürlich hab ich viele liebe Leute kennengelernt und mit vielen tollen Menschen zusammengearbeitet und diese Interaktion war auch das Freudige daran. Aber das Beste an diesem Weg war, dass ich meinen Mann doch tatsächlich in der Arbeit kennen gelernt habe und da hätte mir nichts besseres passieren können.
Nun hab ich das Privileg bei unseren Kindern sein zu können, Ideen mit ihm auszubrüten, um diese dann wieder zu verwerfen.
Und jetzt haben wir endlich einen realisierbaren Plan und entfliehen dieser Zombiearbeitswelt, zumindest mal für ein Jahr.
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  • Wer ist die Road Family?

    Wir sind eine ganz normale Familie mit drei kleinen Kindern. Und wir haben beschlossen, zu reisen. Das ist kein Urlaub, sondern unser Leben. Unsere Kinder werden ​nicht zur Schule​ gehen, wir ernähren uns ​vegan​, und praktizieren aktiv Konsumverzicht​ so gut es geht. Auf unserer Reise werden wir mit unzähligen Menschen sprechen und planen später Coaching und Veranstaltungen anzubieten.

    Warum?
    Genau diese Frage ist Teil der Antwort.
    Wir wollen Menschen inspirieren​, alles was sie denken zu sein, was sie täglich tun, denken und sagen zu hinterfragen. Warum gibt es Tonnen an Plastik im Meer? Warum gehen wir alle 4 Jahre wählen und es ändert sich doch nichts? Warum kaufe ich so viele Dinge, die ich gar nicht brauche? Warum macht mich das nicht glücklich? Warum sperren sich so viele Menschen nach ihrer Arbeit am Abend alleine in ihrer Wohnung ein und setzen sich vor den Fernseher bis sie einschlafen, getrennt durch Mauern und Türen, jeder getrennt und für sich? Warum freuen sie sich in der Arbeit auf ihre Freizeit, das “richtige Leben”, wenn sie es dann nicht leben?

    Wir haben erkannt, dass wir nicht alleine sind mit diesen Gedanken. Sehr viele Menschen stellen sich diese Fragen und wir versuchen gemeinsam Auswege zu finden. Vor allem haben wir erkannt, dass es total falsch ist zu glauben, dass ich als einzelner, kleiner Mensch auf dieser großen Welt nicht verändern kann. Wir zeigen einen möglichen Weg!

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