Erste Planänderung

Davon werden bestimmt noch viele kommen: Änderungen im Masterplan. Ursprünglich hatten wir ein ganz bestimmtes Busmodell im Auge, einen 3-achsigen, 15 Meter langen gebrauchten Niederflur-Linienbus. Der wäre auch gar nicht teuer gewesen (und wir haben schon so ein schönes türkises Mockup-Bild in Photoshop gebastelt), doch leider – oder besser zum Glück! – habe ich heute noch ausführlich mit der Zulassungsstelle und dem TÜV gesprochen. Nachdem der Bus als Wohnmobil zugelassen werden soll, müssen wir uns an eine absolute Längenbeschränkung von 12 Metern halten. Das heißt: Wir wählen doch lieber ein anderes Modell, bevor wir es ein Jahr lang umbauen und dann draufkommen, dass es nicht typisiert werden kann…

L-ÜbungsfahrtGestern habe ich mich übrigens bereits für den C-Führerschein eingeschrieben und voller Begeisterung den Onlinekurs begonnen. Die Begeisterung ist aber dank der trockenen und teilweise total unlogischen Frage-Antwort-Kombinationen schon wieder ziemlich stark abgeflaut. Ich hoffe auf die Theorie-Lektionen in der Fahrschule, die beginnen in drei Wochen. Vielleicht werden dann einige Zusammenhänge etwas klarer.

Noch ein kleines Detail gibt es zu erwähnen: Wir hatten geplant, einen Holzofen in den Bus einzubauen, da gepresstes Holz (Holzbriketts, also quasi Abfälle der Holzindustrie) bei gleichem Gewicht eine bis zu drei Mal höhere Effizienz im Kosten-/Wärmeleistungs-Verhältnis aufweist als Camping-Gas. Wow, ich habe zwei Mal nachgerechnet. Immerhin gibt es ein paar umgebaute Busse, die mit solch einem Ofen ausgestattet sind – und das lässt schon beim Zuschauen ein wohlig warmes Gefühl aufkommen.

Der Herr von der Landesregierung war aber der Meinung, dass der Einbau eines Holzbrenners in einem Kraftfahrzeug verboten ist (oder: „nicht vorgesehen“, was meiner Meinung nach kein Verbot darstellt, aber gut). Auch der Techniker vom TÜV hatte die Ofen-Idee zum ersten Mal gehört. Aber zum Glück gibt es auch eine schlaue Lösung für unser Problem – und die kam sogar direkt von der „Abteilung Technische Kraftfahrzeugangelegenheiten des Amts der Niederösterreichischen Landesregierung“: Wir deklarieren den Ofen nicht als Heizung, sondern als Fracht. Und transportieren dürfen wir mit unserem Wohnmobil zum Glück noch immer, was wir wollen.

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8 Gedanken zu „Erste Planänderung

  1. Hi zusammen Ja die Idee mit dem Bus hatten wir auch, uns dann aber trotzdem anders entschieden. Führerschein ist sauteuer hier in der Schweiz. Aber abgesehen davon, dass wir den ja beide hätten machen müssen, ist eine solche Länge einfach total unpraktisch (einmal abgesehen natürlich vom praktischen Aspekt als Familie mehr Raum zur Verfügung zu haben ) . In vielen Ländern sind die Strassen eine Katastrophe, das Parken fast schon unmöglich so und mit so einem Teil in die Stadt (wenn es denn trotzdem Mal sein muss O.o ). Ich bin aber sicher, dass ihr die perfekte Lösung für euch findet Seid herzlich gegrüsst !!

  2. Ach schade, aber vielleicht fahren wir ja durch die Schweiz (wenn sie uns mit dem Ding rein lassen) und ihr dürft eine Runde mitfahren! Wir haben tatsächlich schon eine ziemlich einfache Lösung für enge Gassen oder unbefestigte Strandwege gefunden… Das kommt aber später, wir können doch nicht gleich alles verraten

  3. Gerald Roadfamily Joaaa, wenn du wüsstest wie es mich unter den Fingern juckt Aber Bianca wird es dir wahrscheinlich eh schon gesagt haben Aber ich kann ja jetzt auch nicht mehr verraten

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